Saturday, November 21, 2009, 23:39
- Politics - Posted by Administrator
Eine wunderbare Veranstaltung bei der man sich freut zu denen zu gehören die Kinder haben. Was die Dinkles doch so versäumen. OB Ude glänzt durch Abwesenheit und das ist gut so. He would become an earful and reality check. Der erste ein leicht Hör-Behinderter der auf ein privates Gymnasium geht, weil Münchner Gymnasien solche wie ihn nicht wollen. Dann ein Junge der die langweiligen Kinderspielplätze für 0 bis 1 beklagt. Eine Gruppe Mädchen stellt ihre versifften, baufälligen Klassenräume vor. Wieder eine Andere Gruppe Schmutz auf öffentlichen Plätzen unnd Uringestank in den Aufzügen. Der nächste Junge beklagt sich über Kinderspielplätze voll von Drogensüchtigen. Die Moderatorin windet sich in rot-grüner politischer Korrektheit, "Du meinst es wäre möglich das die dort Drogen nehmen, du weist es doch nicht". Trocken und ungerührt erwidert der zehnjährige Junge: "Mehr als möglich, da liegen Spritzen und Nadeln".
Mit solchen Kindern mache ich mir um München keine Sorgen.
Das Kinderparlament im Münchner Rathaus ist ein demokratisches Highlight, geht hin wenn ihr was über München wissen wollt. Neben mir sass ein netter Altachtundsechziger mit langen grauen Haaren, der begeistert klatschte. Er merkte gar nicht wie wenig pragmatisch hier die Schimären der ach so progressiven Müncher Stadtpolitik als nutzlos für die Kinder vorgeführt wurden.
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Sunday, November 15, 2009, 02:37
- Politics - Posted by mucbkksfo
Ein Genuss dieses Interview zu lesenMit der Weisheit des Alters hat Herr Altbundeskanzler Schmidt Wahrheiten gelassen ausgesprochen, Denkverbote ignoriert und Leistungen und Fehler jenseits von Parteizugehörigkeit benannt.
Er stellt sich nachvollziehbar weitgehend hinter Thilo Sarrazins Äusserungen was Giovanni di Lorenzo sichtlich Mühe bereitet. Sarrazin hat ja nur ausgesprochen, was jeder denkt der sehen will, und denken kann. Es düfte beispielsweise unbestritten sein, dass die gewisse Mittelmässigkeit des Nachkriegsdeutschlands auch aus dem Verlust der jüdische Elite resuliert. Seiner Äusserung über Informanten scheint mir hingegen inkonsistent, Lüge ist Wurzel alles Bösen und Basis jeder Diktatur. Da ist aber eben sehr viel Milde, mehr Gefühl und weniger Schmidt Schnauze, auch wenn er über Lafontaines infame Schmähung spricht, die über Jahrzehnte auch die Begriffe Tugend und Werte vergiftet hat.
Er war ein grossartiger Kanzler mit kühlem Verstand und ist ein wunderbarer Mensch und Alt-Bundeskanzler von dem ich noch viel lesen möchte. Auf eine Zigarette...
Thursday, November 12, 2009, 00:55
- Politics - Posted by m6munich
Bevor Alex W.zum Täter wurde, war er bereits das Opfer unter anderen derer, die ihn heute verurteilt haben.Dass er sogar unter medizinischen Gesichtspunkten krank ist, wurde geflissentlich ignoriert.Frau Al-Sherbini wieder wurde letztendlich mißbraucht zur Rechtfertigung eines ansonsten sehr täterfreundlichen Justizsystems, um uns und dem Ausland vermeintlich zu beweisen, dass sie nichts mit Rassissmus zu tun haben. Freilich nur, weil das Opfer noch tiefer in der Menschenwürdehierarchie Deutschlands steht: ein arbeitsloser slawischer Mann, der, um die Demonstration noch eindrucksvoller zu machen,kurzerhand zum "Deutschen" erklärt wurde.
Dass das Urteil eventuell unter dem Druck der Weltöffentlichkeit so ausgefallen ist, mag sein. Das finde ich sehr bedenklich. Die besondere Schwere der Schuld war sicherlich auch der Mord vor den Augen des Kindes und des Ehemannes. Ich finde das Höchstmaß in dem Fall gerechtfertigt. Ein "hate crime" muss, ob es von einem Deutschen, Russlanddeutschen, der auch Deutscher ist, einem Täter mit Migrantenhintergrund oder einem Ausländer begangen wird, unnachsichtig verfolgt werden. Ein besondere Schwere der Schuld mag hier in der Tat gegeben sein, und wird nach Rechtslexikon definiert durch:
* die besondere Verwerflichkeit der Tat - trifft zu
* die Art der Tatausführung - trifft zu
* die Täterpersönlichkeit - trifft zu
* die Motive -trifft zu (hate crime)
* die Zahl der ermordeten Menschen
* mehrere Mordtaten
* weitere schwere Straftaten
Man könnte natürlich auch erschwerdende Begleitumstände vermuten wie
* Anwesenwesenheit von 8 (!) Nebenklägern
* Instrumentierungsbedarf im Ausland
* Russlanddeutschtum wird nicht als Migrantenhintergrund anerkannt
Im Prozess der Christenmorde in der Türkei und Jemen war die Zahl der deutschen Anwälte im Dienste der Nebenklage recht überschaubar, eine Berichterstattung z.B von CNN gab es nicht. Kein deutscher Botschafter forderte die Höchstrafe, noch wurde sie verhängt. Ich bin gespannt auf das Urteil gegen die Mörder von Herrn Brunner.
Mich hat auch gestört, dass die Vermutung der Verteidigung, eine psychische Störung würde vorliegen, so schnell vom Tisch war.Ich finde die Aussage des Staatsanwaltes, "für diese Gesellschaft nichts leisten" eine Anmaßung. Dass ein Mensch arbeitslos ist, hat ja wohl eher etwas mit der Situation des Arbeitsmarktes zu tun, als mit der Weigerung des Einzelnen "etwas für die Gesellschaft zu tun". Einem Verlierer in unserer Gesellschaft seine Verliererposition als Weigerung, etwas zu leisten, anzukreiden, ist schon gewagt.Wenn die Richterin und der Staatsanwaltes korrekt zitiert wurden, wären solche Äusserungen wenig hilfreich und kein Indiz für ein gerechtes Urteil. Emotionalen Ausführungen, die vielen Seelen "gut tun" erinnern an vergangene Zeiten der Gerichtsbarkeit und würden auf einen Überforderung und aufgeladenene Atmosphäre hindeuten. Man kann dem Täter dann nur raten in Berufung zu gehen. Bei aller Schwere der Schuld, es gilt gleiches Recht für Alle ohne Ansehen der Herkunft oder des Geschlechtes für Täter und Opfer und Entrüstung des Umfeldes. Die Zeit formulierte letzte Woche, "Für die Islamische Welt sitzt Deutschland auf der Anklagebank". Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, es wurde auch Deutschland verurteilt - an dem Täter, der im Niemandsland eines Fastdeutschen und Fastmigranten die volle Wucht der "Political Correctness" zu spüren bekommen hat. Damt will ich die Tat nicht entschuldigen, allerdings das Nichts das wir über den Täter von der Presse wissen, machen mich nachdenklich. Wir, wir guten, haben alles richtig gemacht, waren entschlossen antirassistisch, aber ein Mensch ist tot und ein anderer wird unter kafkaesken Umständen nach mehreren Bagatellverfahren, die zur Katastrophe eskalierten, exemplarisch für das Böse in uns für immer weggesperrt.
Als erste deutsche Regierungschefin seit Konrad Adenauer hält Angela Merkel vor beiden Häusern des US-Kongress eine Rede (0)
Sunday, November 8, 2009, 03:59
- Politics - Posted by mucbkksfo
Eine historische und streckenweise brilliant geschrieben Rede. Der Dank an die Amerikaner war authentisch und setzte Akzente richtig. Mit einer andern (West)Biographie empfinde ich Dankbarkeit aus ähnlichen Gründen, auch das viele Positive an den USA. Der spezifisch deutsche historische Kontext von Holocaust, Faschismus und dem Neuanfang mit Konrad Adenauer, dem anderen deutschen Bundeskanzler, welchem die Ehre zuteil wurde, war angemessen. Die Auswahl der erwähnten amerikanische Präsidenten und Gorbatschow zur Wiedervereingung, und der Bogen von "tear down the wall" der Berliner Mauer und den Problemen des 21 Jahrhunderts überzeugte. Das Angebot der Partnerschaft war selbstbewusst und die europäischen Standpunkte und Wünsche waren konkret und stellenweise unbequem formuliert.Gemeinsame Werte: "Einen besseren Partner als Amerika gibt es für Europa nicht" und vice versa. Klimapolitik: „Wir haben keine Zeit zu verlieren". Gefahren des unregulierten angelsächsischen Finanzsystems: "bedrohen die Freiheit". Afghanistan: "Deutschland stellt sich dieser Verantwortung" Iran: "Wer Israel bedroht, bedroht auch uns". Globalisierung: "Wir dürfen nicht der Versuchung des Protektionismus erliegen."
Merkel ist keine begnadete Rednerin, hat aber sicher eine Vision. Ein vulgäre Antiamerikanismus bei der Beurteilung Frau Merkels Rede wird der Bundeskanzlerin nicht gerecht. Das war weder Lobhudelei noch Anbiederung, eher Angebot und Hinweis an die USA, Europa nicht zu unterschätzen.
Unschön die Nachricht nach der Rede, das GM die Firma Opel nicht verkaufte. das konnte Frau Merkel nicht wissen, aber wenigstens erahnen.
Die Interessen der amerikanischen Wirtschafts-, Finanz- und Politik-Lobby werden so hart vertreten wie die der russischen Staatswirtschaft.
Darüber hinaus ist derzeit China von zentralem Interesse für die amerikanischen Politik, Europa ist unter ferner liefen.
Friday, November 6, 2009, 02:51
- Politics - Posted by mucbkksfo
Das war kein Angriff eines Verzweifelten, sondern aufgrund seiner Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben der 43 unschuldigen Opfer ein Angriff auf die westliche Kultur. Der erste kulturell eigeninduzierte Täter der seine Waffe, wie der Polizistenmörder in Kabul, vom Westen erhielt. Er war kein debiler fremdgesteuerte Selbmordattentäter mit Sprengstoffgürtel, noch ein Opfer einer insensitiven Versetzung. Dieser Terrorismus entsprang einer Kultur des Todes, seine Akteureleben im Land ihrer Opfer wie Minen. Toleranz gegenüber dieser Kultur des Todes - "Ihr liebt das Leben wir lieben den Tod", wie sie von einigen in diesem Thread gefordert wird, bedeutet Tod; Biedermann und die Brandstifter.





